Inklusive Schulentwicklung

Bereits seit dem Schuljahr 2008/2009 beteiligt sich die VGS Fröbelschule am Regionalen Integrationskonzept (kurz RIK) Peine. Seit dieser Zeit sind die am RIK teilnehmenden Grundschulen für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf geöffnet. Auch Förderschullehrkräfte, die von der Pestalozzischule Peine, einer Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache, kommen, arbeiten an der Fröbelschule. Zusammen mit den Grundschullehrkräften und den Eltern haben alle das Ziel, den Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Dabei ist auch die präventive Arbeit mit allen Kindern ein wichtiger Bestandteil des RIKs. So ist es möglich, auf die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder einzugehen.

Zum Schuljahr 2013/2014  wurde die Fröbelschule als eine von zwei Schwerpunktschulen im Primarbereich innerhalb des Bereiches der Stadt Peine eingerichtet. „Schwerpunktschule“ bedeutet, dass nach den derzeit noch laufenden Umbaumaßnahmen des Schulgebäudes allen Schülerinnen und Schülern mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf, unabhängig vom Förderschwerpunkt, die Beschulung an der Regelschule ermöglicht werden soll. In den folgenden Bereichen kann ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf notwendig sein: Sprache, Lernen, Geistige Entwicklung, Sozial-Emotionale Entwicklung, Körperlich-Motorische Entwicklung, Sehen oder Hören. Liegt der Förderschwerpunkt im Bereich Lernen oder Geistige Entwicklung, werden die Schülerinnen und Schüler zieldifferent im Klassenverband unterrichtet.

Im Zuge der in ganz Deutschland beginnenden Entwicklung hin zu einer inklusiven Schule sollen nach und nach alle Kinder in das schulische Bildungssystem aufgenommen werden, unabhängig von ihren Fähigkeiten. Nach dem Konzept der Inklusion werden alle Kinder als verschieden angesehen und somit „Verschiedenheit“/„Anderssein“ als normal betrachtet. Daraus ergibt sich, dass jedes Kind Bedürfnisse hat, sei es nach Förderung oder nach Forderung bei besonderen Begabungen. Das Lernen soll entsprechend gemeinsam und individuell stattfinden. Dabei bezieht sich die Förderung nicht nur auf die eher kognitiven Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen. Gerade auch die personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen werden immer bedeutender, damit sich die Schülerinnen und Schüler gut in der Gesellschaft zurechtfinden können.